Seelensplitter RomanWelten

Stephanie Pinkowsky

Über meine Anfänge


Zeitungsberichte aus März 2004

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Wie alles begann.

Bereits im Grundschulalter habe ich das Schreiben für mich entdeckt. Zunächst verfasste ich zahlreiche Kurzgeschichten, mit denen ich mehrere Schreibwettbewerbe gewinnen konnte, dann wurden erste Manuskripte daraus.

Im März 2004, im Alter von 12 Jahren, veröffentlichte ich bereits eine längere Geschichte mit dem Titel "Das besiegelte Schicksal". Schon damals war ich fest entschlossen, meine Leidenschaft zu meinem späteren Beruf zu machen und arbeitete zielstrebig darauf hin - trotz meines jungen Alters mit enormer Disziplin und Beharrlichkeit. Tatsächlich konnte ich damals einige Presseresonanzen verbuchen (Zeitungsberichte "Schülerin schreibt Buch", diverse Interviews).

Schon als Kind konzentrierte ich mich in meinen Werken auf Themen mit ernstem Hintergrund, wollte über die Dinge sprechen und schreiben, die gerne in den Mantel des Schweigens gehüllt werden. 

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an meinen ersten Schreibwettwerb, den ich während meiner Schulzeit gewann. Es war in der sechsten Klasse. Das Thema des Wettbewerbs lautete "Freundschaft". Es wurden wirklich bezaubernde, toll geschriebene Geschichten von sehr talentieren, jungen Nachwuchsautoren vorgelesen. Sie schrieben über Sommerferien und Haustiere. Dann wurde ich aufgerufen und ich las meine Geschichte vor. Sie handelte von einer Frau, die zutiefst enttäuscht worden war und das Vertrauen in die Menschen verlor. Sie beschloss, sich selbst eine Freundin zu sein und ihr Glück nicht von dem Urteil anderer abhängig zu machen. Es ging um Mobbing und Ausgrenzung, ich schilderte drastisch den seelischen Schmerz der Protagonistin, die Selbstzweifel, die Einsamkeit - aber auch ihren Weg zu einem selbstbestimmten Leben. Ich habe eine Aussage in dieser Geschichte übermitteln wollen. Ich hatte mir daheim Gedanken gemacht, bevor ich die Story in den Schülerwettbewerb einreichte. Ich spürte beim Lesen jedoch, wie in der Aula die Luft angehalten wurde und das "Publikum", das logischerweise aus Eltern und Lehrern bestand, zu tuscheln begann. (Wie kommt ein elfjähriges Kind auf so eine Geschichte...? etc, p.p.) Daran konnte ich mich also schon zu Beginn meiner Laufbahn vor nunmehr fast 15 Jahren gewöhnen. Seltsam, dass meine zwar Geschichte gewann und in dem obigen Zeitungsbericht mein Name steht, aber mein Thema nicht erwähnt wird? (s.o.) 

Leider machte es mir ein Schicksalsschlag im Sommer 2004 unmöglich,  meine Ziele damals weiter zu verfolgen - sondern entfernte mich meilenweit von einer Zukunft als Autorin. Ich erholte mich zwar vollständig, doch meine Perspektive und meine schier endlose Kraft, für meinen Traum zu kämpfen, war mir für viele Jahre geraubt worden.

Doch nun bin ich wieder hier - erwachsen, stark und bereit, dort anzuknüpfen, wo ich damals aufgehört habe. Mit frischen Ideen, neuem Mut und unerschöpflicher Motivation, endlich meinen Weg zu gehen.

Hinfallen und Irren sind keine Schande, Liegenbleiben dagegen schon!