Stephanie Pinkowsky

Stephanie Pinkowsky

 Herzlich willkommen!


Schön, dass du hierher gefunden hast!

Ich lade dich herzlich ein, in meine Seelensplitter-Romanwelt einzutauchen.

Lerne Helene und Katja kennen und lass dich in den Sog eines packenden Liebesdramas ziehen, das es noch nie zuvor gegeben hat.

Ich wünsche dir viele Lesestunden voller Faszination und Leidenschaft!

Aber erst einmal: Viel Spaß beim Stöbern!



Herzlichst, 

Stephanie

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14.04.2018

Wie habe ich meine Schreibleidenschaft entdeckt?

Wie habe ich meine Schreibleidenschaft entdeckt?

Viele Autoren nennen mit strahlenden oder wehmütigen Augen einen ganz besonderen Moment, wenn sie diese Frage gestellt bekommen.
Manche griffen nach einem einschneidenden Lebensereignis zum ersten Mal zu Stift und Papier (oder zur Computertastatur). Es kann eine Hochzeit oder Trennung gewesen sein, ein Umzug in eine fremde Stadt, eine inspirierende, menschliche Begegnung - oder einfach nur der Entschluss, ein eigenes Buch zu schreiben. Plötzlich wird man von den Ideen und Gedanken, die so dringend zu Papier gebracht werden wollen, regelrecht überflutet. Um schöne Momente festzuhalten, um etwas Traumatisches zu verarbeiten, um sich zu entspannen oder zu verwirklichen.

Ich hingegen kann keinen Moment oder ein Ereignis nennen. Zumindest kann ich mich daran nicht mehr erinnern.
So weit ich zurückdenken kann, waren meine Gedanken angefüllt mit Fantasie. Jede einzelne Lebensphase - von frühkindlich bis heute - war von einer bestimmen Geschichte und bestimmten Figuren begleitet. Mit der Kreativität, die sich später zur Schreibleidenschaft entwickelte, bin ich geboren worden - genau wie mit meinen braunen Augen. Es war immer in mir.

Ich komme aus keiner Künstlerfamilie. Dennoch wurden bei uns viele Geschichten erzählt und Bücher vorgelesen, besonders meine Großeltern haben mich in dieser Hinsicht sehr positiv geprägt. Als ich klein war, lauschte ich fantasievollen Kindergeschichten von einem mutigen Zwerg und einem Silberwald, die mein Opa sich ausdachte. Als ich älter wurde, erzählte mir meine Großmutter von ihrer Flucht aus Schlesien und der Nachkriegszeit. Ich liebe es bis heute, beiden zuzuhören.

Auch Bücher und Filme liebte ich schon als kleines Mädchen und hatte (seltsamerweise schon damals) immer einen Hang zur Theatralik. Ich saugte die Geschichten in mich auf, lebte förmlich in ihnen, spielte sie nach. Ich weiß gar nicht, wie oft meine Mutter mir einen knallroten Apfel vom Markt mitbringen musste, damit ich das sterbende Schneewittchen mimen konnte. Meine Darbietungen sollen auch recht dramatisch gewesen sein... zumindest wird das behauptet ;-) Schon mit vier Jahren wusste ich, dass ich mir später einmal eigene Geschichten ausdenken, dass das mein Beruf werden würde. Im Alter von neun Jahren formulierte ich es konkret: Ich werde Schriftstellerin. Zu dieser Zeit schrieb ich bereits aktiv Kurzgeschichten und gewann damit Schreibwettbewerbe.
Mit elf Jahren stellte ich mein erstes Manuskript fertig; im Frühjahr 2004 veröffentliche ich meinen ersten Kurzroman. Ich war nun fest entschlossen, meine Leidenschaft zu meinem späteren Beruf zu machen und arbeitete zielstrebig darauf hin - trotz meines jungen Alters mit enormer Disziplin und Beharrlichkeit. Tatsächlich konnte ich damals einige Presseresonanzen verbuchen (Zeitungsberichte „Schülerin schreibt Buch“, diverse Interviews).

Mein Schreiben war keine "Flucht", weil ich mit der Welt oder meinen Mitmenschen nicht zurechtkam. Ganz im Gegenteil. Ich schrieb, weil ich die Welt reizvoll und spannend fand und die Menschen beobachtete, mich für sie interessierte. Für ihre Emotionen, Liebe, Leid, Schmerz und Hoffnung. Ich selbst war in meiner eigenen Gefühlswelt auch immer recht exzentrisch, was sich immer deutlicher in meinen Geschichten niederschlug. Ich wollte nicht bei banalen Themen bleiben, die man mir in dem Alter zugestanden hätte, sondern die Welt hinterfragen, Wichtiges ansprechen, zum Nachdenken anregen. Das hat natürlich in der Schule nicht jedem gefallen und die eine oder andere Schwierigkeit nach sich gezogen; von meiner Familie und meinen Eltern hatte ich jedoch immer bedingungslosen Rückhalt. Im Grunde genommen steckte schon 2003/4 die Idee zu "Seelensplitter" in mir; mein damals veröffentlichter Kurzroman ist eine kindliche Vorstufe davon. Heute bin ich froh, dass ich als Elfjährige diese Inspiration nicht ausformuliert habe! Wer das Buch kennt, weiß, was ich meine. ;-) Aber wahrscheinlich konnte ich diese Idee damals auch nur schwebend fassen.

Kurze Zeit später nahm mein eigenes Leben eine dramatische Wendung; welche meine Autorenlaufbahn für viele Jahre (zunächst) bremste.
Was im Sommer 2004 geschehen ist und wie ich schließlich auf meinen Weg zurückgefunden habe, das erfahrt ihr in einem anderen Beitrag.



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